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Hilfreiches für zwischendurch

Sorgloser Samstag

Wir alle brauchen manchmal jemanden, der uns unvoreingenommen und aufmerksam zuhört, ohne dass wir sofort mit Lösungsvorschlägen und Handlungsratschlägen bombadiert werden. Das Erzählendürfen ist ein wichtiger Bestandteil für  Klärungsprozesse.

 

Jeden 1. Samstag im Monat öffne ich den Raum für Entlastungsgespräche.

  • Zeit: von 16:00 bis 18:00 Uhr

  • Dauer: Das Gespräch ist auf maximal 60 Minuten begrenzt.

  • per Telefon

  • Kosten: keine

Wenn du dieses Angebot nutzen möchtest, melde dich bitte im Laufe der Woche (die dem Samstag vorausgeht) kurz per E-Mail an.

Termine 2021

Sorglose Samstage

2. Januar 2021

6. Februar 2021

6. März 2021

3. April 2021

1. Mai 2021

5. Juni 2021

3. Juli 2021

7. August 2021

4. September 2021

2. Oktober 2021

6. November 2021

4. Dezember 2021

Bitte beachte

Entlastungsgespräche können nicht reserviert werden. Um den Prozess so einfach wie möglich zu halten,  berücksichtige ich Anmeldungen in ihrer zeitlichen Reihenfolge. Hier gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Solltest du mir eine Anmeldung geschickt haben, aber am Samstag kein Zeitfenster mehr verfügbar sein, informiere ich dich natürlich darüber.

Probiere es dann einfach beim nächsten Mal!

Mehr Gelassenheit im Leben: die 4 Stufen des JaSeins

Herausforderungen können uns schnell aus der Bahn werfen. Besonders dann, wenn die Umstände unseres Lebens durcheinander gewirbelt werden und uns bekannte Strukturen wegbrechen, verlieren wir nicht nur die Illusion der Kontrolle über unser Leben. Auch das Selbst-Bild, das wir von uns haben, kann Risse bekommen. Plötzlich zeigt sich, dass wir viel weniger souverän und zuversichtlicher sind, als wir gern vorgeben. Wir kommen mit Schattenaspekten in Kontakt, die wir längst für überwunden gehalten haben. Hier sind wir also gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: Wir müssen mit den neuen Anforderungen im Außen umgehen und gleichzeitig unser Inneres balancieren. Um diesen Aufgaben so gut wie möglich begegnen zu können, braucht es einen kühlen Kopf und Gelassenheit.

 

Die Haltung des Jaseins hilft dir dabei, deine Energie auf das zu fokussieren, was du beeinflussen kannst und wo du selbstwirksam bist, anstatt deine Energie für innere Kämpfe zu verschwenden, die du nicht mehr gewinnen kannst. Der Schlüssel ist die innere Erlaubnis, die sich in 4 Stufen aufteilt:

1.
Sage ja zu dem, was und wie es sich ereignet.
Akzeptiere, dass Dinge in deinem Leben geschehen, über die du keine Kontrolle hast und dass sie dir Ergebnisse bringen, die du nicht haben willst. Was immer sich ereignet (hat), kannst du nicht mehr ändern, so gern du es auch würdest. Es ist, wie es ist. Du kannst die Zeit nicht mehr zurückdrehen.
2.
Sage ja zu dem, wie du darauf reagierst.
Akzeptiere, dass deine Reaktion auf Ereignisse vollkommen instinktiv geschieht und oft nicht so ist, wie es deinem Bild von dir entspricht. Anstatt dich für die auftauchenden Gedanken und Gefühle zu verurteilen oder dich dafür zu schämen, erlaube sie und gib ihnen einen Raum in dir. Sie sind sowieso schon da, warum also gegen sie ankämpfen?
3.
Sage ja zu dem, wie dein Körper reagiert.
Akzeptiere, dass dein Körper eine eigene Intelligenz hat. Dein Körper lügt nicht. Wie immer er auf bestimmte Ereignisse oder Situationen reagiert, er teilt dir unmittelbar mit, ob etwas für ihn stimmig ist und er sich wohlfühlt oder nicht. Auch hat er seine ganz eigene Reaktionsweise, um mit Stress umzugehen. Zittern, Schweißausbrüche, Tränen mögen dir unpassend erscheinen, sie helfen deinem Körper aber sich zu entlasten. Versuche ihm Raum dafür zu geben. 
4.
Sage ja zu deinem Nein.
Wenn du keinen der oben genannten Punkte anwenden bzw. akzeptieren kannst, alles ablehnst, total im Widerstand bist und mit dir selbst (und der Welt) im Clinch liegst, dann erlaube das. Erlaube dir dein lautes, vehementes Nein, erlaube den Widerspruch und den Konflikt. Es ist ein erster Schritt, hin zu dir selbst.
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Die längste Reise, die du in deinem Leben antrittst, ist die von deinem Verstand zurück zu deinem Herzen.

 

- Andrew Bennett

Stress lass nach: 4 Tipps, die sofort für mehr Entspannung sorgen

Stress ist durchaus eine sinnvolle und notwendige Reaktion unseres Körpers auf herausfordernde Situationen. Er kann uns zusätzlich motivieren und unsere Leistungsfähigkeit steigern. Wenn er allerdings dauerhaft bestehen bleibt, ohne dass der Körper zwischendurch eine Gelegenheit zur Entspannung bekommt, hat das Folgen für unsere Gesundheit, die nicht zu unterschätzen sind. Dauerstress ist eine physische und mentale Belastung. Daher gilt es, so oft wie möglich kleine Entspannungsinseln zu finden.

 

Diese 4 Tipps kannst du überall und jederzeit anwenden:

  1. Atmen
    Der Atem ist ein wichtiges und wirksames Hilfsmittel, um Stress abzubauen. Atme bewusst tief und langsam. Die 4-7-8-Atmung nach Dr. Andrew Weil kann dich dabei unterstützen: Atme 4 Sekunden ein, halte den Atem 7 Sekunden an und atme danach 8 Sekunden aus. Dann wiederholst du das Ganze.
     

  2. Mit allen Sinnen wahrnehmen
    Nimm dir 1 oder 2 Minuten Zeit, um deine Umgebung ganz bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen. Werde ganz präsent: Was hörst du, siehst du, riechst du da, wo du bist? In welcher Haltung befindet sich dein Körper? Sitzt er, steht er, liegt er? Wie fühlt sich der Boden unter dir an? Wie hell oder dunkel ist es um dich herum? Konzentriere dich ganz auf deine Sinne, nimm soviel von deiner Umgebung auf, wie möglich. Diese Übung hilft dir, kreisende Gedankenschleifen zu unterbrechen, weil du dich bewusst auf die Gegenwart konzentrierst. Stress ist auch Kopfsache.
     

  3. Bewegung/Körperhaltung verändern
    Wenn es dir möglich ist, verändere deine Körperhaltung bewusst. Stress führt dazu, dass der Körper sich anspannt und eng wird. Das äußert sich vor allem in unserer Körperhaltung: Wir ziehen die Schultern hoch, den Kopf ein und kauern uns (unbewusst) zusammen. Entspanne also bewusst die Bereiche, die sich anspannen, wie den Schulter- und Nackenbereich. Wenn du kannst, steh auf, mache ein paar Dehnübungen oder geh eine Runde um den Block. All das hilft, die Anspannung wieder zu lockern.
     

  4. Schütteln
    Klingt komisch, ist aber sehr wirksam: Schütteln hilft, Stresshormone abzubauen. Und das geht so: Du stehst in den Kniegelenken locker, die Beine hüftbreit auseinander und fängst langsam an, deine Beine zu schütteln. Und dann lässt du das Schütteln sich im Körper ausbreiten: erst die Beine, dann der Rumpf, die Arme und der Kopf. Du lässt deinen ganzen Körper sich schütteln und zappeln und folgst seinen natürlichen Impulsen, ohne die Bewegungen bewusst zu steuern. Das ist wichtig! Das Schütteln darf sich ganz natürlich im Körper ausbreiten. Besonders vor Situationen, die Nervosität und Lampenfieber in dir erzeugen, hilft das Schütteln, gelassener zu bleiben. Probier es aus.

Nimm die Stress-Symptome, die dein Körper dir zeigt, ernst. Wir tendieren dazu, Stress zu ignorieren, was uns nur schadet. Dass wir uns inzwischen auch immer weniger bewegen, ist kontraproduktiv. Bewegung hilft dem Körper sehr dabei, Stresshormone abzubauen. Wenn du dir also etwas Gutes tun möchtest, dann gehe raus an die frische Luft und gönne dir einen Spaziergang. Das macht den Kopf wieder frei und schenkt dir einen Moment, wo du ganz für dich sein kannst.

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Jenseits von richtig und falsch

liegt ein Ort.

Dort treffen wir uns.

 

- Dschalal ad-Din al-Rumi

 
 
 
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